Fokus Sammlung: Museum im Kleihues-Bau Kornwestheim – früheste Werke
Das Museum im Kleihues-Bau Kornwestheim wurde 1989 mit Annahme des Nachlasses von Manfred Henninger als „Galerie der Stadt Kornwestheim / Sammlung Henninger“ gegründet und zeigt abstrakte, moderne und zeitgenössische Kunst, sowie angewandte Kunst in Wechselausstellungen auf zwei Stockwerken. Das Gebäude wurde von dem Architekten Josef Paul Kleihues als Gesamtkunstwerk konzipiert, in dem nicht nur die Ausstellungsräume, sondern auch das Ausstellungsmobiliar und sogar die Bodenfliesen die Trapez-Form des Gebäudes wieder aufnehmen.
Kernstück der Sammlung des Museums im Kleihues-Bau sind die etwa 2000 Gemälde, Zeichnungen und Werke aus Ton, sowie die Werkbank und die Staffelei des spätimpressionistischen Künstlers Manfred Henninger. Neben diesem verfügt die Stadt Kornwestheim über Werke wichtiger Vertreter der abstrakten Kunst, wie zum Beispiel Max Ackermann und Günther C. Kirchberger, sowie zeitgenössische Positionen von Künstlerinnen und Künstlern wie Manuela Tirler und Horst Kuhnert.