Fokus Sammlung: Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz – früheste Werke

Ein strahlender Sommertag, das weiße Kleid flattert im Wind, im Hintergrund erstrecken sich die goldenen Riedwiesen bis hin zum Bodenseeufer. 1904 malte der Künstler Robert Weise (1870-1923) das Werk „Frau in Bodenseelandschaft“, Modell stand ihm seine Frau Walburga Weise. Noch im selben Jahr erwarb Heinrich Schmidt-Pecht (1854-1945), von 1889 bis zu seinem Tod ehrenamtlicher Leiter der Wessenberg-Galerie, das Bild für die städtische Sammlung. Es ist eines der frühen Werke, die in den Museumsbestand aufgenommen wurden und steht beispielhaft für den inhaltlichen Schwerpunkt der Sammlung: Südwestdeutsche Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts bzw. Kunst der Bodenseeregion, die auch bis in die Gegenwart hineinreicht. Bis heute wird die Sammlung durch Ankäufe sowie private Schenkungen kontinuierlich erweitert und im Zuge wechselnder Ausstellungen systematisch aufgearbeitet. Jüngst wurde auch Robert Weise wiederentdeckt und in einer Ausstellung gewürdigt. Ein Highlight der Schau: Seine „Frau in Bodenseelandschaft“.

 

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